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Luther in Halle

Marienkirche und Marienbibliothek

Marktkirche Halle(Saale)

Die beiden Turmpaare der Marktkirche "Unser Lieben Frauen" sind das unverwechselbare Wahrzeichen der Stadt Halle. Sie bilden mit dem Roten Turm die Fünf-Türme-Silhouette.

Unter Kardinal Albrecht wurden zwei mittelalterliche Kirchenbauten zu einer neuen, großen Kirche vereint. Bei den beiden Vorgängerkirchen handelte es sich um die Gertrudenkirche mit den Blauen Türmen, die schon seit dem 11. Jahrhundert als Pfarrkirche der Talgemeinde bestand und um die St.-Marien-Kirche, die im 12. Jahrhundert im Zuge einer bedeutenden Stadterweiterung errichtet wurde.

In der Marktkirche hat Martin Luther dreimal gepredigt. Der wertvollste Schatz der Kirche ist die Totenmaske von Luther, die während der Überführung seiner sterblichen Hülle von Eisleben nach Wittenberg in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar 1546 durch Wilhelm Furtenagel abgenommen wurde.

In der Karwoche 1541 hielt Justus Jonas, ein Freund und Mitstreiter Martin Luthers, die erste evangelische Predigt in der Marktkirche. Zu den Schätzen der Marktkirche gehört eine Bronzetaufe, die aus einer der Vorgängerkirchen stammt. In ihr wurde Georg Friedrich Händel 1685 getauft. Außerdem findet man hier die wertvolle, im Jahre 1552 gegründete Marienbibliothek mit einem Bestand von rund 30.000 Bänden, vorwiegend aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.

Marienkirche
An der Marienkirche 2
06108 Halle (Saale)
Telefon und Telefax: 0345 5170894
E-Mail: marktkirche.halle@web.de
Internet: www.marktkirche-halle.de

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Der Dom

Kardinal Albrecht war nach dem Kaiser Karl V. (1500 - 1558) der zweitmächtigste Mann im "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" und der Gegenspieler von Martin Luther. Albrecht ließ den Dom in Halle prachtvoll ausstatten. Das Innere zierten einstmals 16 prachtvolle Altäre aus der Werkstatt von Lucas Cranach dem Älteren. An den Wänden fanden sich Bilder von Matthias Grünewald. Außerdem barg der Dom mit 21 000 Stücken die größte Reliquiensammlung, die es je gegeben hat.

Heute sind noch ein Teil des kunstvoll geschnitzten Chorgestühls, die Kanzel, die Eingangsportale, zwei Weihetafeln sowie zwölf steinerne Apostelfiguren aus dieser Epoche zu sehen.

Die Stiftskirche - einziger Großbau der Frühgotik in Halle - war bis zur Reformation das bedeutendste Zentrum der geistlichen Wissenschaft und der kirchlichen Kunst im gesamten Raum Mitteldeutschlands.

Dom zu Halle
Domplatz 3
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 2021379

Das "Goldene Schlösschen"

Hier wohnte und arbeitete einst Justus Jonas, ein enger Weggefährte Martin Luthers. An dem Gebäude befindet sich eine Gedenktafel, die an den Aufenthalt des großen Reformators Anfang August 1545 in Halle erinnert.

Das "Goldene Schlösschen"
Schmeerstraße 2
06108 Halle (Saale)

Moritzburg

Die Grundsteinlegung für die Moritzburg erfolgte 1484. Für drei Jahrzehnte (1514 - 1541) residierte hier Kardinal Albrecht von Brandenburg, Erzbischof von Magdeburg und Mainz. Die Moritzburg gehört heute zu den herausragenden Architektur-Denkmälern inmitten der Stadt.

Ende des 19. Jahrhunderts begann der Ausbau der Moritzburg zum Museum, das 1904 als Städtisches Museum für Kunst und Kunstgewerbe eröffnet wurde. Seine Sammlungen umfassen heute Gemälde, Grafik, Plastik, Kunsthandwerk/Design, Photographie, Münzen und Medaillen, darunter herausragende Werke der klassischen Moderne und ihrer Wegbereiter im 19. Jahrhundert. Seit 1996 trug das Museum den Namen Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt, 2004 wurde es in eine Stiftung überführt.

Moritzburg
Friedemann-Bach-Platz 5
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 212590
Internet: www.moritzburg.sachsen-anhalt.de

Aktuelles

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Termine
 

„Stadtführungen durch die Händelstadt Halle“
Information zu den Angeboten und Terminen unter:

www.halle-tourismus.de


www.stattreisen-halle.de

 

„84 Meter hoch, 500 Jahre alt, 246 Stacheln“
(Roter Turm) Information und Kartenverkauf:

www.halle.de

 

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